„Familien“hunde

Ein bekannter Babynahrungshersteller sagt im Fernsehen „Dafür stehe ich mit meinem Namen“. Und genauso würde ich uns als Züchter zum Thema „Doodle, Familienhund?“ beschreiben. Das Foto sagt wohl alles aus.

Kinder beim Spielen mit unseren Doodles
So fühlen sich die Kleinen wohl – Mensch als auch Tier

Trotz allem möchte ich dazu ein paar Worte sagen. Uns ist es sehr wichtig, und fast am aller wichtigsten in der Aufzucht, dass die Welpen nicht nur Kinder kennen sondern sie als Familien- und Rangmitglied kennen. Dazu gehört auch alles was Kleikinder so mit sich bringen. Mehr Aufmerksamkeit, ein lauter Alltag, beherzte Griffe und ganz viel Liebe.

Klara mit Welpe auf dem Arm
Hier wird schon im Schlafanzug gekuschelt.

Unsere Welpen erblicken das Licht der Welt, meine Tochter (6 Jahre) steht dafür sogar nachts auf. Sie kennt und erkennt jeden Welpen viel schneller als wir, geht nach dem Aufstehen zu erst an die Wurfkiste und abends auch zuletzt dorthin. Sie hilft uns beim füttern, wiegen, entwurmen und beim endlosen kuscheln.

Familienausflug mit den Doodles
Hier hatten wir Besuch von Ronja, eine Hündin aus dem letzten Jahr. Unsere Tochter ist stolz ein teil des Ganzen zu sein

Wenn die Babys dann erst einmal im Garten sind wuseln sie stets zwischen den spielenden, manchmal wild tobenden und fahrenden Kindern, herum. Uns ist das sehr wichtig, sie härten einfach ab. Mehr Sozialisierung geht unserer Meinung nach nicht.

Weiterhin möchten wir zum Thema Sozialisierung kurz erklären, inwieweit wir eure Fellkinder vorbereiten. Da die Welpen die ersten Wochen im Wohnzimmer leben, ist es selbstverständlich, dass sie alle Alltagsgeräusche vom Staubsauger, Mixer, Kindergeschrei, Geschirrklirren, Gesprächen, Fernseher usw. kennen. Auch da ist es uns wichtig, sie abzuhärten. Unsere Mädels schlafen am liebsten im größten Getümmel und zucken nicht, wenn die Kinder sehr laut spielen. Im Garten ist es dann genauso: wir mähen ganz normal unseren Rasen. Und am Anfang besteht natürlich noch Angst, stets können sich die Welpen aber zurückziehen. Mit der Zeit gewöhnen sie sich aber gut daran. Auch andere Tiere, vor allem die Nachars- und Familienhunde aber auch Katzen und Großtiere lernen die Babys kennen. Eine hauseigene verrückte Katze, die gern mit Fine tobt, zeigt erste Grenzen auf. Der Nachbarshund Willi (Standarddoodle) kommt sehr oft mit seiner Familie zu Besuch. Ist ihm aber nichts, die Welpen nerven und riechen komisch. Wir fahren auch ein paarmal mit den Welpen m Auto, aber keine Langstrecken. Und auch da wird es von Mal zu Mal entspannter.

Tobias spielt mit den Doodles auf dem Boden
Willi, hier mit der kleinen Luna

Was wir nicht bieten können: Ausflüge in die Großstadt, U-Bahn fahren o.ä. Aber das ist gar nicht schlimm, wenn die Welpen mit 9 oder 12 Wochen zu euch kommen, reicht auch das vollkommen aus.