Unser B-Wurf – ein Erfahrungsbericht

Am 31. Mai kamen die Welpen des B-Wurfes zur Welt.

Lotti hatte es dieses Mal merklich schwerer in der Eröffnungsphase. Vom ersten Merken meinerseits, dass es wohl so langsam zur Geburt kommet bis zum ersten Welpen vergingen gut 24 h oder sogar mehr. Sie war anfänglich sehr unruhig und suchte. Alles ganz normal aber die Aufregung beim Züchter steigt natürlich. Wir warteten also schon eine Nacht ab aber es blieb ruhig.

Lotti hat die Besonderheit, dass sie im garten anfängt zu graben, tiefe Löcher in nasser Erde, dieses Mal zwischen unsere Hortensien. Und da wussten wir, es geht wirklich in die Geburt. Als ich am Abend der 30.5. doch sehr müde war entschied ich mich zu schlafen. Lotti auch, neben mir. Ich döste so tief weg, dass ich den ersten Welpen verschlief und erst durch ein sehr bekanntes Fiepen wach wurde. Da war es schon passiert, ganz still und heimlich auf der Couch. Was man nicht alles tut für die verwöhnten Vierbeiner.

Wir begaben uns alle 3 in oder an die Wurfkiste, unsere Tochter kam auch nachts um 4 Uhr zu uns. Es wurden immer 2 Welpen recht schnell nacheinander geboren, dann folgte eine Pause. Lotti meisterte alles wie im Lehrbuch der Natur. Ich griff nie ein! Wir ließen Lotti alle Zeit und Ruhe, schliefen zwischendurch ein um beim wachwerden wieder überrascht zu werden. Ein Welpe nach dem anderen überraschte uns und wir waren gesegnet.

Frisch geboren
Frisch geboren
In den frühen Morgenstunden
In den frühen Morgenstunden

Wir können immer wieder sagen, wie stolz wir auf Lotti sind. Bei beiden Würfen brauchten wir nie eingreifen. Weder bei der Geburt, noch in der Aufzucht. Dafür sind wir dankbar und freuen uns, dass die Natur das alles allein regelt. Welch ein Wunder.

Sie macht ihre Sache so toll
Sie macht ihre Sache so toll
Ein wirklich gute Mama
Ein wirklich gute Mama

Die ersten Tage nach der Geburt sind für alle von viel Ruhe geprägt. Fine musste ihren Platz auch erst finde, das war nicht einfach. Wir holten Fine auch sofort zur Wurfkiste, das Interesse war groß, die Mutter allerdings noch in der Verteidigung. Für Fine waren die ersten Wochen hart. Keine Schwester, mit der sie sonst so eng war, spielte mit ihr usw. Da mussten wir viel Seelenarbeit leisten. Nach ungefähr 14 Tagen verließ Lotti häufig die Box, so konnte Fine auch mal kurz zu den Welpen. Es gab nur Streitigkeiten an der Box, lagen die Welpen im Korb zum Wiegen durfte Fine ohne Probleme riechen , lecken usw. Lotti ließ natürlich noch länger die Mutter raushängen. Aber spätestens im garten, wenn die Babys mobil werden, hatte sie auch keine Lust mehr.

Rudelaufzucht

Wenn Mama keine Lust mehr hat, kommt die Tante. Es war wirklich zum kringeln. An manchen tagen dachte Fine wohl, sie wäre die Mama. Hier geht es nicht ums aufpassen oder spielen. Sie hat sich an den nicht ausgebildeten Zitzen nuckeln lassen, hat gekuschelt, geherzt und erzogen wie eine Vollblutmama. Lotti lag dann im Schatten.

Die lieben sich - auf Tuchfühlung mit Tante
Die lieben sich – auf Tuchfühlung mit Tante

Uns geht immer noch ein herz auf, wenn wir daran zurück denken. Vor allem weil Fine selbst erst 1 Jahr alt ist!

Doodleliebe
Einfach unglaublich
Einfach unglaublich „Wo ist der Doodle“
Toben, toben , toben
Toben, toben , toben
Das ist Familie
Das ist Familie

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